Luzifer 27.10.75: Die (= Gottesmutter) hätte so viele Plätze, wo sie so viel allein gelassen wird. Die wenn ihr nicht hättet da oben, schon manche wären bei mir.
San Damiano, das Sch....loch da unten! Ich halte die Leute vom Beten ab. Dort ist die Gottesmutter nahe. Dort spendet sie viel Segen.
San Damiano
und Montichiari ist echt. Die Kirche hat es nicht anerkannt. Das
haben wir fertiggebracht.
20.10.75:
Es dauert nicht mehr lang, dann wird der Sch....ort (= San Damiano)
anerkannt. Das Sch....Wasser, das war das andere aus Damiano, das ist auch nicht
schlechter.
10.10.75:
In dem Scheißloch bei Bamberg, ja in Heroldsbach ist die auch dort. Das
Heroldsbach haben sie nicht anerkannt. Ich bin überall, wo die ist, weil die
uns so viel klaut.
San Damiano ist ein kleiner, kirchlich (noch) nicht
anerkannter Wallfahrtsort in Norditalien, 20 km südlich von Piacenza am
Apennin.
Eine Kleinbäuerin namens Rosa Quattrini in
diesem Ort hatte nach drei schweren Entbindungen, die stets den Kaiserschnitt
erforderlich machten, eine Infektion erhalten. Die Wunde heilte nicht mehr, so
dass die Frau arbeitsunfähig und sterbenskrank zu Hause lag. Da erschien ihr in
der Tracht der dortigen Gegend die Gottesmutter und heilte sie. Gleichzeitig gab
sie ihr den Auftrag, aufzustehen und den stigmatisierten Pater Pio in Süditalien
zu besuchen. Dieser befahl ihr, zwei Jahre lang in der Stadt die Kranken zu
pflegen, was Rosa befolgte. Nach Ablauf dieses Krankendienstes erschien ihr die
Gottesmutter erneut im Oktober 1964 und brachte vor ihrem Anwesen durch Berührung
einen Birnbaum zum Blühen, kurz vor dem jahreszeitlich bedingten Absterben der
Natur. Der Weisung der Gottesmutter folgend, wurde beim Anwesen der Bäuerin ein
Brunnen gegraben, aus welchem seitdem Wasser mit heilbringenden Kräften fließt.
Frau Rosa, genannt nun Mama Rosa, erhält seitdem von der Gottesmutter
Botschaften, die zur Bekehrung der Sünder aufrufen.
Herr Pfarrer Alt hat San Damiano im Oktober 1975 besucht,
nicht als Pilger, sondern um herauszubekommen, ob San Damiano echt oder dämonischen
Ursprungs ist und etwa dadurch eine Beeinflussung von Anneliese entstand.
Aufgrund seiner Erlebnisse ist er von der Echtheit der dortigen Begebenheiten
und der Sendung von Mama Rosa überzeugt worden.
Über den Erscheinungsort
Montichiari-Fontanelle im Bistum Brescia/Norditalien berichtet die Schrift von
Herrn Pfarrer Weigl (St. Grignion Verlag 8262 Altötting).
Die Gottesmutter ist dort seit 1947 der Frau Pierina mehrmals
als die Rosa Mystica (geheimnisvolle Rose), erschienen und wünschte Gebet und
Opfer für die Erneuerung der Priester und Ordensleute. Sieben Bischöfe sind
von
der Echtheit der Erscheinungen und der Botschaften überzeugt; der zuständige
Bischof ist jedoch zurückhaltend in seinem Urteil.
Wären die Botschaften der Rosa Mystica rechtzeitig
aufgenommen und allgemein beachtet worden in der Kirche, so wäre wohl der
Abfall und der Modernismus so vieler Priester verhindert worden.
Der Exorzist fragte Nero noch, ob er über Marienfried etwas
zu sagen habe. Dessen Antwort: Nein! Keinen Auftrag!
Diese Antwort ist verständlich; denn Marienfried ist im
Gegensatz zu den vorgenannten Orten als Gebetsstätte durch den zuständigen
Bischof (von Augsburg) anerkannt und die dortige Wallfahrtskirche geweiht.
Marienfried wird bereits viel besucht. Es liegt 1 km vom
Markt Pfaffenhofen an der Roth (bei Neu-Ulm) entfernt. Sein Entstehen verdankt
es einem Gelübde der Pfarrei Pfaffenhofen vom Jahre 1944 und mehreren
Erscheinungen der Gottesmutter im Jahr 1946. Angesichts der Bombengefahr hatte
die Pfarrei 1944 gelobt, eine Kapelle zu errichten, wenn der Ort vom Krieg
verschont bleibe. Während der Ortsgeistliche, Herr Pfarrer Martin Humpf, mit
seiner Schwester Anna und Fräulein Bärbl Rueß am 25. April 1946 am
nahegelegenen Waldrand, wo vor dem Kriegsende mehrere Bomben gefallen waren,
eine geeignete Stätte für die geplante Kapelle zur Erfüllung des Gelübdes
suchte, erschien der Bärbl die Gottesmutter und sagte ihr bedeutungsvolle
Worte, so u. a.:
„Ich bin das Zeichen des lebendigen Gottes. Ich drücke
mein Zeichen meinen Kindern auf die Stirne. Der Stern wird mein Zeichen
verfolgen. Mein Zeichen aber wird den Stern besiegen."
Das sind Worte, die auf die Geheime Offenbarung hinweisen.
Am 25. Mai 1946 erschien die Gottesmutter erneut und verlangte u. a., die Marien weihe zu leben, was wohl heißt, dass die Tugenden der Gottesmutter nachgeahmt werden müssen, es also mit dem Gebet der Marienweihe allein nicht getan ist. Die Gottesmutter kündigte dann noch an, dass die Welt wegen unzähliger Sünden den Zornesbecher bis zur Neige trinken müsse und dass der Stern des Abgrundes wütender toben wird denn je und furchtbare Verwüstungen anrichten werde. Sie forderte auf zum Gebet für die Sünder, insbesondere zum Rosenkranzgebet. Der Teufel werde solche Macht bekommen, dass alle, die nicht fest in ihr gegründet seien, sich täuschen und blenden lassen.
Am 25. Juni 1946 forderte die Gottesmutter u. a. die Anerkennung als Gnadenvermittlerin und die Bereitschaft zum Kreuztragen.
Bärbel sah dann eine große Schar weißgekleideter Engel, die ein Preisgebet auf die Allerheiligste Dreifaltigkeit sangen. Da Bärbel diese Gebete mitsprach, konnte sie Herr Pfarrer Humpf stenografisch festhalten.
Die Botschaft von Marienfried verdient volle Glaubwürdigkeit, da sie vom einfachen Sehermädchen nicht erdacht worden sein kann.
Wer eine Ahnung hat, was in den nächsten Jahren an apokalyptischen Ereignissen auf uns zukommt, wird sich über die Häufigkeit der Erscheinungen der Gottesmutter und ihrer Botschaften in diesem und dem vorigen Jahrhundert nicht wundern. Geht es ihr doch um die Rettung der von der ewigen Verdammnis bedrohten Menschen, die ihr von ihrem Sohn am Kreuz in der Person Seines Lieblingsjüngers Johannes ebenfalls als Kinder anvertraut worden sind. Je größer der Sünder, desto mehr hat sie Mitleid mit ihm und fleht um Gnade der Bekehrung. Wir dürfen sie in ihrer Sorge nicht allein lassen.
Schließlich hat uns Christus befohlen, auch unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst. Wenn wir also für unsere Seelenrettung beten, müssen wir uns daher ebenso auch für die Rettung unserer Mitmenschen einsetzen.
Am 10.10.75 äußerte sich Luzifer wie folgt: „Das Sch....loch da unten ist echt (San Damiano) und das daneben auch (Montichiari) und das Sch....loch da oben auch bei Bamberg".
Die anwesenden Priester beschwören den Dämon im Namen des dreifaltigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes; im Namen der allerseligsten Jungfrau.
Auf die Frage: „Was ist das noch für ein Wallfahrtsort, den du nennen willst, nennen musst" (im Auftrag des Himmels) kommt die ganze Wut und der ganze Hass gegen die allerseligste Jungfrau und den Ort ihres Erscheinens zum Ausdruck.
Dass die Kirche Heroldsbach nicht anerkannt hat, freut ihn
besonders. Auf die Frage des Exorzisten:
„Hat die Kirche Heroldsbach verworfen?" kam die Antwort:
„Fast!" „Das Sch....loch, das verfluchte, aber zum Glück wird es nicht anerkannt, das haben wir nämlich fertiggebracht".
Auf die erneute Beschwörung des dreieinigen Gottes „Was meinst du da bei Bamberg?" kommt die klare Antwort:
„Ja, da ist sie auch! DIE ist dort!" (Die Ib. Gottesmutter). Ich bin überall, wo die auch ist. Wir können sie nicht leiden, weil sie uns so viele Seelen klaut."
Das Wort „fast" ist sehr beachtenswert, weil nicht die Kirche in Rom, sondern der zuständige Diözesanbischof Dr. Joseph-Otto Kolb, besonders aber Weihbischof D. Dr. Arthur Landgraf im Jahre 1949 das Verbot ausgesprochen haben. Die hl. Schrift sagt uns ganz deutlich: „Satan wird ihrer Ferse nachstellen, aber sie, die allerseligste Jungfrau, wird ihm den Kopf zertreten".
Die Aussage: „Überhaupt nicht, das haben wir nämlich fertiggebracht" ist heute, nach 33 Jahren seit Beginn der Erscheinung der Ib. Gottesmutter in Heroldsbach, noch spürbar. Selbst die damals verhängten Kirchenstrafen der Exkommunikation sind bis heute nicht aufgehoben, ob wohl die Artikel 1399 und 2318 des Kanonischen Rechts mit AZ 58/16 vom 29.12.1966 durch den Hl. Vater, P. P. VI. aufgehoben sind.
Eine Erlaubnis ist nur für die Feier der hl. Messe erfordert lieh, nicht aber für das öffentliche Gebet. Folglich wären alle Erscheinungsorte, wenn sie auch von der Kirche noch: nicht anerkannt sind, für das Gebet von Rom aus freigegeben.
Auszug aus dem Buch "Anneliese Michel und die Aussagen der Dämonen" von Kaspar Bullinger
Das Leben und Sterben der Anneliese Michel und die Aussagen der Dämonen
Ruhland-Verlag, Rudolf-Diesel-Str. 5, 84503 Altötting
DIN A5, 164-seitig, Best.-Nr. 035, 8,50 €