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Bete für mich, o heilige Muttergottes, dass ich, Dein demütiger Diener, Deine Aufträge mit wahrem und unerschöpflichem Vertrauen auf Dich und Deinen Sohn Jesus Christus ausführen werde.

 

Nr. 10 Strafender Christus

Meine lieben Brüder und Schwestern in Christus,

am 26. Februar 2004 nachmittags und wiederum, während ich meine Kreuzwegandacht auf dem Außengelände bei den Schönstattschwestern durchführte, kam bei deren Heiligtum in Armadale, W.A. die Gottesmutter mit einer persönlichen Botschaft zu mir. Dieses geschah, als ich meine Gebete und Betrachtungen an der 9. Station „Jesus fällt zum dritten Mal“ gerade beendete und während meiner Gebete und Betrachtungen an der zehnten Station „Jesus wird Seiner Kleider beraubt“. Aber in Übereinstimmung mit der Bitte der Gottesmutter, mein Herz und meine Seele allen meinen Brüdern und Schwestern in Christus zu öffnen, möchte ich diese Botschaft mit euch teilen.

Sie sagte Folgendes:

„Mein lieber Sohn, nun, da du deine Andacht zu Meinem geliebten Sohn Jesus während dieser Fastenzeit begonnen hast und mit Ihm die Straße zum Kalvarienberg gehst, möchte Ich, dass du genau darüber nachdenkst, was deine Sünden Meinem geliebten Sohn Jesus angetan haben.

Mein lieber Sohn, du bist es, der der Verfolger gewesen ist und der Meinen geliebten Sohn Jesus bestraft, den Verfolgten, der außerdem noch dazu total unschuldig an irgendwelchem Unrecht-Tun war und ist. Du bist es, der das Fleisch Seines heiligen Körpers zerfetzt hat, da du Ihn mit jeder einzelnen Sünde, die du gegen Ihn verübt hast, mit der Peitsche ebenso gegeißelt wie gepeitscht hast.

Bitte denke darüber nach, warum du deinen unschuldigen Retter bestraft hast, obgleich Er dir nur die himmlische Liebe gezeigt hat, die Er für dich übrig hat, wo doch gerade du von allen Meinen Kindern es wissen solltest, wie man sich fühlt, wenn man unschuldig für einen Akt der Liebe verfolgt wird, da du ja selbst unschuldig verfolgt wurdest, als du deine Liebestat für deine „Adoptivmutter“ vorhattest, indem du ihre Gedenkmesse bestelltest.

Mein lieber Sohn, da Ich dir bereits Meine Betrübnis gezeigt und sie mit dir geteilt habe, möchte Ich dich bitten, weiterhin immer über Meine Leiden nachzudenken, wie auch Ich ununterbrochen Meinen geliebten Sohn Jesus betrachte, wie jede einzelne deiner Sünden Ihn brutal geißelt. Mein lieber Sohn, Ich als deine himmlische Mutter flehe dich an, während du in dieser Fastenzeit im Verlauf des Kreuzweges den Weg zum Kalvarienberg gehst, angestrengt darüber nachzudenken, wie deine Sünden Meinen geliebten Sohn Jesus ungerecht bestrafen. Bitte erinnere dich, dass Mein geliebter Sohn Jesus, obwohl Er ungerechter Weise durch deine Sünden bestraft wird, dich weiter liebt und dennoch so barmherzig zu dir ist und dir im Übermaß verzeiht. Aber du, Mein lieber Sohn, musst aufrichtig und von Herzen deine ungerechte Grausamkeit und deine Sünden bereuen und musst in deinem Herzen den aufrechten Vorsatz dich zu ändern fassen, um für deine Sünden Sühne zu leisten.

Es ist für dich oder selbst für Meinen geliebten Sohn Jesus wertlos, wenn deine Reue nur nach außen hin, nur aus Worten besteht. Deine Reue muss eine völlige und aufrichtige Hingabe von Herz und Seele sein, damit sie von Wert und Bedeutung ist. Und sie erreicht dadurch vollkommenen Ablass im liebevollen Herzen deines himmlischen Vaters.

Mein lieber Sohn, Änderung und Vorsatz in diesem Ausmaß sind nicht einfach umzusetzen. Aber bei stetem Vertrauen und Glauben an Mich, deine himmlische Mutter, helfe Ich dir, dieses Ausmaß zu erreichen, das von dir verlangt wird. Bitte fahre mit dieser großen Hingabe in deinem Herzen fort, über die heutige Offenbarung nachzudenken, indem du während dieser Fastenzeit jeden Tag den Kreuzweg durchführst.“

Dann verließ mich die Gottesmutter mit dieser Botschaft, damit ich den mir für heute vorgenommenen Kreuzweg fortsetze und abschließe. Ich war jedoch höchst beschämt und traurig, nunmehr nach der Botschaft „Die Betrübnis der Gottesmutter“ (Botschaft Nr. 7) und dieser Offenbarung deutlich begreifen zu müssen, wie grausam und sündhaft ich gegen Meinen Herrn und Retter Jesus Christus gewesen bin.

 

Ich bete, heilige Muttergottes, dass jene, die Deine Botschaften lesen oder hören wollen, sie mit Deinem Segen empfangen, und dass auch ihr Herz mit Deinen Gnaden und Deiner Liebe erfüllt wird.

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