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Bete für mich, o heilige Muttergottes, dass ich, Dein demütiger Diener, Deine Aufträge getreulich und mit unerschöpflichem Vertrauen auf Dich und Deinen Sohn Jesus Christus ausführen werde.

 

26. Dezember 2007 – Betrübnis der Weihnacht, 2. Tag

Meine lieben Brüder und Schwestern in Christus,

wie die Einladung der Gottesmutter es von mir verlangt, brach ich an diesem Tag, dem 26. Dezember 2007, erneut zu der Busch-Grotte auf, und zwar am zweiten Tag der drei Tage der neunstündigen Gebetwachen für dieses Weihnachtsfest.

Aber im Lichte der gestrigen Ereignisse, in die ich einbezogen war, hinderten Satan und seine teuflischen Versuchungen mich zunächst, die Bitten der Gottesmutter auszuführen. Als ich dann hinauszuzögern suchte, Ihre Wünsche auszuführen, und eingedenk der Tatsache, dass heute Temperaturen um durchschnittlich 40 Grad Celsius vorausgesagt waren und eingedenk der Tatsache, dass im Busch, in den ich hineinging, es normaler Weise 3 bis 4 Grad wärmer ist als die für das Stadtzentrum vorausgesagten Temperaturen, erlaubte ich mir absichtlich zusätzliche etwa 30 Minuten, um meinen Busch-Gang zur Busch-Grotte zurückzulegen.

Als ich auf dem Busch-Pfad aufbrach, betete ich gleich von Anfang an meine Rosenkränze. Ständig schaute ich nach Satan aus oder zumindest nach Anzeichen seiner teuflischen Gegenwart. Aber zunächst gab es keine offensichtlichen Zeichen seiner Gegenwart, nur die Präsenz der immensen Hitze von über 40° Celsius (die alleine schon an die Anwesenheit der Hölle erinnert), die an sich schon für meinen Geschmack genügend Leiden gewesen wäre.

Als ich allerdings das Feuchtgebiet erreichte, hatte ich plötzlich extreme Magenschmerzen, die meinen Marsch augenblicklich schmerzlich stoppten, da ich mich vor Qualen krümmte.

Im Handumdrehen wurde ich von Durchfall heimgesucht. Es ist unnötig zu sagen, dass ich mich darum kümmern musste. Danach war ich ständig mit diesen Attacken konfrontiert, während ich versuchte, qualvoll, unbequem und extrem langsam meinen Weg durch das Feuchtgebiet zu gehen.

Als ich dann endlich am Fuß des steilen Hügels ankam, der die letzte Strecke zur Busch-Grotte ist, verschwanden die Magenschmerzen so plötzlich, wie sie zuerst aufgetreten waren. Aber ich war von deren Wirkung sehr erschöpft, dies zusätzlich zu den Auswirkungen der glühenden Temperaturen. Ich war sehr abgespannt, als ich den Anstieg des Hügels abschloss.

Natürlich schien dieser letzte Aufstieg des Hügels eben so lange zu dauern, wie es gestern war. Aber dieses Mal schrieb ich es der extremen Hitze zu. Bei Ankunft an der Busch-Grotte schaute ich noch einmal auf meine Uhr. Wieder, wie es gestern der Fall war, war ich zu meinem Erstaunen eine Minute vor Mittag angekommen, und wie es wiederum gestern der Fall war, mit einer Minute Restzeit!

Aber sobald ich mit meiner Gebetswache am Mittag anfing, begann ich sofort, um meinen Kopf und meine Stirn herum die Schmerzen der Dornenkrone zu spüren. Ich konnte jede einzelne Dorne fühlen, wie sie sich in meinen Kopf bohrte.

Diese Form, an den Qualen unseres Herrn teil zu nehmen, meine lieben Brüder und Schwestern in Christus, erfahre ich normalerweise nur während der Fastenzeit und selbst dann in der Regel nur während der Vision an der 12. Station. Doch hier und jetzt wurde ich eingeladen, an diesem Leiden heute an Weihnachten und bei dieser glühenden Hitze teil zu nehmen.

Der Schmerz war lähmend qualvoll, so sehr, dass ich mich auf den Boden legen musste. Aber ich gab mir alle Mühe, die ich aufbringen konnte, um meine Gebete fortzusetzen, innerlich entschlossen, die Gottesmutter NICHT zu enttäuschen, trotz des qualvollen Schmerzes und Unbehagens, dass ich durchmachte, und vielleicht unbewusst als dessen Folge.

Wenn die Gottesmutter zunächst einlädt, mich mit Ihr in diesen neun Stunden Gebetswache an diesem Weihnachten zu vereinen, machte Sie im Grunde genommen deutlich, dass es sich um eine Wache des Gebetes, des Fastens, des Opfers und der Enthaltung handelt, und zwar wie an den letzten zwei Weihnachten für alle Ihre leidenden Kinder in der gesamten Welt. Daher musste ich trotz allem die Schmerzen und Leiden, die zu ertragen ich über diese kommende Weihnachtszeit eingeladen war, einfach erproben, annehmen und aushalten.

Nach etwa einer Stunde schrecklicher Schmerzen begannen die Qualen der Dornenkrone zum Glück nachzulassen, so dass ich mich deutlich mehr auf meine Gebete konzentrieren konnte. Ich musste vor 15 Uhr, dem Zeitpunkt für den Beginn des heutigen Kreuzweges mit der Gottesmutter, an der Busch-Grotte nur noch mit der Hitze von nahezu 50 Grad Celsius kämpfen.

Dann um 15 Uhr setzte ich erschöpft und extrem erhitzt mein schweres Kreuz auf meinen Rücken und befestigte es dort. Unter großer Qual kämpfte ich mich mit der Gottesmutter von Station zu Station. Ich quälte mich zur 12. Station, wobei ich mehrere Male unter dem Gewicht des Kreuzes fast gefallen wäre und wobei jeder schmerzhafte Schritt, den ich tat, die Qual steigerte.

Beim Erreichen der 12. Station empfand ich ein Gefühl der Erleichterung, während ich unter Schmerzen kämpfte, das Kreuz von meinem Rücken zu entfernen. Fast wäre ich dabei unter dem Kreuz gefallen, da es schien, als ob meine erschöpften Beine und mein Körper zu diesem Zeitpunkt beim Erreichen der 12. Station des heutigen Kreuzweges jedes Gramm Energie und Kraft abgegeben hätten.

Erhitzt, erschöpft und mit großen Schmerzen lag ich ausgestreckt am Fuße der Busch-Grotte, die auch die 12. Station ist, unter der brütenden Sonnenglut, die auf mich herab schlug, um meine Vision für den heutigen Kreuzweg zu erhalten.

Als dann die Vision begann, konnte ich sehen, wie die Gottesmutter und ich selber am Fuß des Kreuzes knieten, zu unserem Herrn aufsahen und an Seinem schrecklichen Leiden teil nahmen, wie es in der Standard-Vision (Botschaft Nr. 17, „Der Todeskampf Christi“) beschrieben wurde. Erst nach einiger Zeit erschien, wie es in der gestrigen Vision der Fall war, eine große eucharistische Hostie über der Brust unseres Herrn Jesus Christus, von Seinem bärtigen Kinn bis hin zu Seinem Nabel.

Auch hier öffnete Sich die eucharistische Hostie in ihrem Zentrum, wieder genauso wie in der gestrigen Vision. Als dies geschah, konnte ich Jesus als Baby in der Krippe sehen. Er lag im Heu gebettet. Wieder war Er bis zum Hals in Windeln gewickelt, so dass nur Sein kleiner Kopf sichtbar war. Das Lämmchen von der gestrigen Vision lag auf dem Bauch, die Vorderbeine unter der Brust versteckt. Es lag an der linken Seite des Jesuskindes und leckte die linke Seite des kleinen Gesichts des Jesuskindes. Das Jesuskind kicherte ein goldiges Babylachen. Ganz deutlich genoss Es die kitzelnde Situation dieser unschuldigen Zuneigung, die Ihm von diesem sehr liebenswerten Geschöpf Gottes gezeigt wurde.

Ich konnte sehen, wie die Gottesmutter und der heilige Josef wieder am Kopf der Krippe standen. Beide lächelten mit einer solch himmlischen Zuneigung und Liebe, während sie bewundernd auf ihr himmlisches Kind, das Jesuskind beim Spielen, hinabschauten.

Ich konnte auch wieder wie in der gestrigen Vision die zwei Hirten sehen. Ich und die zwei Hirten standen um die Trog-Krippe herum, die Hirten rechts und ich selber links. Wir alle drei lächelten über das verspielte Jesuskind und über Seinen neu gefundenen Spielgefährten, das Lämmchen.

Dann konnte ich sehen, wie die Gottesmutter Sich mir zuwandte. Dann konnte ich hören, dass die Gottesmutter folgende Worte zu mir sprach:

„Mein liebes treues Kind, Ich, deine himmlische Mutter, lade dich und Meinen treuen Hirten noch einmal ein, erneut hinaus zu gehen und so viele Menschen wie möglich einzuladen, Meinen geliebten Sohn zu besuchen, den himmlischen Erlöser aller Menschen.

Mein geliebter Sohn war mit so viel Liebe für alle Menschen in diese Welt gekommen, einer Liebe, die allen Menschen vom himmlischen Vater mit und durch Meinen geliebten Sohn gesandt wurde. Diese Liebe möchte Er allen Menschen schenken, zusammen mit Meiner eigenen Liebe und dem Segen für alle Menschen, für Meine Kinder in der gesamten Welt.“

Ich konnte dann sehen, wie ich selber auf Grund meines gestrigen grenzenlosen Versagens mit einem Ausdruck der Beklemmung auf die Gottesmutter schaute. Aber voll Liebe, Vertrauen und Gehorsam zur Gottesmutter, etwas, was unser Herr Jesus unzählige Male von mir verlangt hat, wann immer Er zu mir gesprochen hat, ging ich auf die himmlische Einladung der Gottesmutter ein.

Ich konnte dann sehen, wie der ältere Hirte und ich sowohl die Gottesmutter als auch dann den heiligen Josef umarmten. Danach konnte ich sehen, wie sowohl der ältere Hirte als auch ich Seite an Seite ausgestreckt vor dem Jesuskind lagen. Dann konnte ich beim Aufstehen vom Boden des Höhlen-Stalls sehen, wie der ältere Hirten und ich den Höhlen-Stall durch die große Holztür verließen. Während der Hirte nach unserem Hinausgehen die Tür mit etwas Anstrengung hinter uns schloss, wehten eine eiskalte Windböe und etwas Schnee hinein.

Dann konnte ich sehen, wie der ältere Hirte und ich in der Dunkelheit und der Kälte der Nacht nebeneinander zu Fuß den schmalen Weg entlang gingen. Wir beteten beide zusammen den Rosenkranz, während wir in Richtung des großen Platzes steuerten, wo wir auch in der gestrigen Vision gewesen waren.

Als wir dann dort ankamen, konnte ich wieder eine riesige Menschenmenge sehen, die noch feierte und tobend Possen trieb, in der gleichen Kulisse und Szenerie des Ohren betäubenden dröhnenden Missklangs wie gestern in der Vision. Aber dieses Mal gab es viele Menschen, die unterschiedlich entblößt auf dem Boden herumlagen. Viele andere waren eindeutig aufgrund ihrer ausschweifenden Aktivitäten und ihrer Maßlosigkeit an Essen, Alkohol und Drogen vollkommen bewusstlos.

Dennoch konnte ich sehen, dass trotz dieser höchst ruchlosen Szene und der augenscheinlichen Traurigkeit, die die Seele und das Herz des älteren Hirten und meine Seele und mein Herz erfüllte, wir beide, der ältere Hirte und ich, uns im Gehorsam zur Gottesmutter so vielen Menschen, wie wir konnten, näherten, jungen und alten, männlichen und weiblichen. Wir wurden ebenso von jedem Einzelnen, dem wir uns näherten, mit einer schnippenden Handbewegung zurückgewiesen, in der gleichen Art und Weise, wie wir in der gestrigen Vision behandelt worden waren. Aber darüber hinaus konnte ich sehen und hören, wie wir beide ebenfalls von einigen Leuten einfach als Zugabe ein großzügiges Maß an widerlichen verbalen Beleidigungen erhielten.

Dann konnte ich sehen, wie wir beide, der ältere Hirte und ich, uns schließlich dem Festzelt außerhalb der Kirche näherten. Dort waren viele spärlich bekleidete junge Frauen, die wahrscheinlich Mitte bis Ende des Teenager-Alters waren. Sie swingten aufreizend herum, im Takt der Trommelschläge, die aus den riesigen etwa 2 bis 3 Meter hohen Lautsprechern dröhnten. Sie kreisten zwischen einer Gruppe junger Männer und zuckten ungestüm. Eindeutig standen sie stark unter dem Einfluss einer Art chemischer Substanz.

Dann konnte ich zu meinem Entsetzen unter dieser tobenden Gruppe unter Drogen rasender Jugendlicher einen Priester sehen. Noch in seinem Ornat gekleidet swingte er als Antwort auf das verführerische Verhalten dieser Gruppe Drogen besessener Jugendlicher.

Während der ältere Hirte und ich noch geschockt und entsetzt waren über das, was wir in dieser sehr traurigen Szene gesehen hatten, konnte ich sehen, wie sich uns beiden eine Personengruppe aus der allgemeinen Menschenmenge vom Hauptteil des riesigen Platzes her näherte. Unter dieser sich nahenden Gruppe, die weitgehend aus sehr jungen Männern und sehr spärlich bekleideten jungen Frauen bestand, gab es ein paar Männer im mittleren Alter.

Als sie bei dem älteren Hirten und mir ankamen, konnte ich sehen und hören, wie diese Gruppe von Menschen, die von einem der Männer im mittleren Alter angeführt wurde, begann, eine Schimpfkanonade auf uns beide zu schleudern. Sie sagten uns sehr klar und deutlich, mit einem guten Maß unflätiger Ausdrücke, wir sollten zurückgehen, wo wir hergekommen wären, und ihre Weihnachtsfeier nicht stören.

Nach ein paar Minuten dieser Zurückweisung konnte ich sehen, wie diese Gruppe von Menschen sich in die Hauptmenge zurückzog. Danach konnte ich sehen, wie der ältere Hirte und ich uns dem Priester am Festzelt näherten, der eindeutig die Unterhaltung genoss, die von dieser Drogen besessenen Gruppe von Jugendlichen geboten wurde, und die Aufmerksamkeit, die einige der jungen Frauen ihm pflichtgemäß zollten.

Als ich die Aufmerksamkeit des Priesters auf mich gezogen hatte, konnte ich sehen und hören, wie ich selbst ihn ansprach und sagte:

„Lieber Herr Pfarrer, bitte verzeihen Sie mir, wenn ich Sie störe. Aber ich habe eine Einladung der Gottesmutter an Sie, Herr Pfarrer. Sie lädt Sie ein, das Jesuskind im Stall zu besuchen und …“

An dieser Stelle konnte ich sehen und hören, wie der Priester mich unterbrach. In einem Wutanfall tobend begann der Priester mich anzubrüllen:

„Wer zur Hölle glauben Sie zu sein, so mit mir zu reden und mich so herumzukommandieren?

Ich bin ein geweihter Priester! Wie kommen Sie dazu, so mit mir zu reden! Sie sind nichts - ein Niemand, ein anmaßendes Nichts!

Unterstehen Sie sich, mir, einem geweihten Priester, so viel Respektlosigkeit zu zeigen!

Sie würden sich besser Ihren Mund waschen und ein paar Benimmregeln und Respekt lernen!“

Über die Reaktion dieses Priesters etwas verdutzt, konnte ich sehen und hören, wie ich selber zu dem Priester Folgendes sagte:

„Lieber Herr Pfarrer, bitte verzeihen Sie mir, dass ich Sie beleidigt habe.

Ja, Herr Pfarrer, Sie haben Recht, wenn Sie sagen, ich sei ein Niemand, ein Nichts.

In der Tat, Herr Pfarrer, ich bin weniger als ein Nichts, ich bin ja noch dazu ein sehr großer Sünder.

Ich maße mir wirklich nicht an, Sie mit Respektlosigkeit zu behandeln; denn ich habe sehr viel Respekt für alle von der Gottesmutter geliebten Priester, da die Gottesmutter jeden Einzelnen von ihnen liebt.

Bitte verzeihen Sie mir noch einmal, Herr Pfarrer, wenn ich Sie in irgendeiner Weise in die Irre geführt haben sollte. Aber nicht ich, ein sehr unwürdiger Diener, bin es, der Sie einlädt, sondern es ist die Gottesmutter, die Sie persönlich aus Liebe zu Ihnen, Herr Pfarrer, einlädt, Ihren geliebten Sohn Jesus zu besuchen, der in die Welt gekommen ist, um Ihnen, Herr Pfarrer, und allen Menschen Seine himmlische Liebe zu schenken.“

Dann konnte ich sehen und hören, wie der Priester in Wut geriet, mich erneut mit lauter Stimmer anbrüllte und sogar den Missklang, der aus den riesigen Lautsprechern dröhnte, übertönte. Er schrie mich an:

„Sie selbstgerechtes Stück Müll (ich kann mich nicht dazu bringen, die genauen Worte zu wiederholen)!

Wer sind Sie, dass Sie mir sagen, dass ich den Herrn nicht liebe! Schauen Sie, öffnen Sie Ihre Augen!

Sehen Sie meine Gewänder! Können Sie nicht sehen, dass meine Gewänder Ihnen und der ganzen Welt zeigen, wie viel Liebe und Respekt ich, ein geweihter Priester, für den Herrn habe!

Jeder kann an diesen deutlich sichtbaren Mitteln, meinen Gewändern, erkennen, dass ich den Herrn liebe und Ihm Respekt zolle! Dies ist für alle deutlich zu sehen!

Sehen Sie sich selbst an! Sehen Sie, wie Sie gekleidet sind, wie ein Landstreicher! Nichts von Ihnen und die Art, wie Sie gekleidet sind, gibt irgendeinem ein sichtbares Zeichen von Liebe und Respekt für den Herrn Jesus. Doch sind es Ihresgleichen, die mir, einem geweihten Priester, absolut keinen Respekt erweisen, die die Unverfrorenheit haben, mir über Liebe und Ehrerbietung zu predigen.

Kurz, wer zur Hölle, glauben Sie, dass Sie sind?

Gehen Sie zurück zu dem Berg, aus dem Sie hervor gekrochen sind. Lassen Sie mich mit meiner Kirchengemeinde weiter in Frieden Weihnachten feiern.

Gehen Sie weg und lassen Sie uns in Ruhe. Unterstehen Sie sich, meine Gemeinde und meine Kirche mit Ihrer schwachsinnigen Lehre zu vergiften.“

Nach dieser Tirade konnte ich sehen, wie der Priester sich mit einem wütenden Gesicht von mir abwandte. Er begann, von mir wegzugehen und zu der Gruppe Jugendlicher zurückzukehren, die noch ungestüm im Drogenrausch tanzten. Aber zu diesem Zeitpunkt konnte ich sehen und hören, wie der ältere Hirte sich an den Priester wandte, indem er sagte:

„Lieber Herr Pfarrer, die Gottesmutter hat an Sie, Herr Pfarrer, an Ihre ganze Gemeinde, an die Kirche eine Einladung des Jesuskindes ausgesandt, mit der Liebe in Seinem himmlischen Herzen, die dieselbe unveränderliche himmlische Liebe für alle Altersgruppen in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft war, ist und für alle Zeiten sein wird.

Außerdem, Herr Pfarrer, mit allem Respekt Ihnen gegenüber und allen von der Gottesmutter geliebten Priestern gegenüber, der himmlische Vater schaut nicht auf äußere Zeichen der Liebe zu Ihm, sondern auf die Liebe, die in der Seele und im Herzen wohnt, die vor allen Augen verborgen ist, die aber nicht vor dem himmlischen Vater verborgen ist, der alles sieht und überall sieht, Sichtbares oder Unsichtbares.“

Dann konnte ich sehen, wie der Priester stehen blieb und sich umdrehte, mit einer Wut, die sein Gesicht fast purpurrot und seine Augen rot werden ließen. Dann konnte ich sehen, wie der Priester gegenüber dem älteren Hirten und mir ausholte. Als er dies tat, boxte der Priester dem älteren Hirten wutentbrannt in sein Gesicht, so dass der ältere Hirte zu Boden schlug. Gleichzeitig schlug er mich auf die linke Seite meines Gesichts, was mich ebenso zu Boden zwang.

Dann konnte ich sehen, wie sich der Priester erneut umdrehte und wegzugehen begann. Ich konnte aus der Menge der unter Drogen stehenden Jugendlichen außerhalb des Festzeltes den Ausbruch von Jubelgeschrei und Beifall hören, mit dem die Aktion des Priesters begrüßt wurde. Drei spärlich bekleidete junge Frauen stürmten auf den Priester zu, umarmten und küssten ihn mit großer Schmeichelei und behandelten ihn wie einen großen Helden.

Ich konnte dann sehen, wie ich mich selber vom Boden erhob und mich neben den älteren Hirten niederkniete, um ihm einige Aufmerksamkeit zu schenken. Ich konnte dann sehen, dass der ältere Hirte auf dem Boden lag. Aber er war besinnungslos. Er blutete aus der rechten Seite seines Mundes und unter seinem rechten Auge.

Während ich die Verletzungen des älteren Hirten untersuchte, konnte ich sehen, wie sich eine leicht bekleidete junge Frau dem älteren Hirten und mir näherte. Sie kam aus der Menge, die kurz zuvor den älteren Hirten und mich zurückgewiesen hatte, gerade bevor wir den Priester angesprochen hatten. Als sie bei uns ankam, konnte ich sehen, wie die junge Frau sich neben dem jetzt bewusstlosen älteren Hirten niederkniete. Sie trug in ihrer Hand ein Handtuch, das eindeutig mit Wasser getränkt war.

Dann konnte ich sehen, wie diese junge Frau sorgfältig und vorsichtig die Stirn und das Gesicht des älteren Hirten abwischte und seine blutenden Wunden reinigte. Ich konnte sehen, wie sie sich mit einer bewegten und weinerlichen Stimme zu mir hinwandte. Dann konnte ich sie zu mir sprechen hören:

„Ich habe gehört, als Sie zum Priester sprachen. Aber ich kann einfach nicht verstehen, wie Sie ihn beleidigt haben könnten.

Ich verstehe Ihre Religion auch nicht. Aber ich habe immer gedacht, dass Priester freundliche und nette Leute sind, wirklich, ich dachte immer, dass sie außerdem heilige Leute sein sollen.

Wie konnte ein Priester jemanden in einer solch hasserfüllten Art und Weise behandeln, geschweige denn jemand so heftig angreifen, vor allem Menschen, die selber nur Güte gezeigt haben, wie Sie und Ihr Freund diesem Priester zu zeigen versucht haben, und die Sie auch mir und meinen Freunden zu zeigen versucht haben.

Ich bin so traurig, dass auch meine Freunde einige unfreundliche Dinge zu Ihnen gesagt haben, weil Sie und Ihr Freund so freundliche und sanfte Menschen sind, die niemandem Schaden zufügen.

Auch wenn meine Freunde und ich im Unrecht waren, Sie und Ihren Freund so unfreundlich zu behandeln, aber nicht einmal meine Freunde hätten Sie oder Ihren Freund in einer solch brutalen und hasserfüllten Art und Weise angegriffen, solch harmlose und friedliche Menschen.“

Ich konnte dann mich selber sehen, wie ich zu dieser jungen Frau schaute und ihr zulächelte. Ich konnte mich dann sprechen hören:

„Liebe junge Dame, es wäre für Sie sehr schwer zu verstehen, auch wenn ich versuchen würde, es Ihnen zu erklären.“

Dann konnte ich hören, wie sie zu mir sprach:

„Ich weiß nicht, wer dieser Jesus und wer diese Gottesmutter sind, aber sie klingen nach solch lieben Menschen.“

Dann konnte ich hören, wie die junge Frau vor Emotionen fast erstickte und um Worte rang, als sie mit einem Zittern in ihrer Stimme fortfuhr, zu mir zu sprechen:

„Sind Sie der Meinung, dass Sie mir erlauben, Sie zu besuchen?

Ich schäme mich so sehr über mich selber. All dieses Feiern hat mir keinerlei Liebe gegeben, schon gar nicht die Art von Liebe, über die Sie, wie ich glaube, reden.

Ich wünschte so sehr, ich könnte richtige Liebe empfangen, aber ich glaube nicht, dass ich ihrer würdig bin, geschweige denn, sie gar verdiene.“

Dann konnte ich sehen, wie ich den gebeugten Kopf dieser jungen Frau mit meiner rechten Hand anhob, während sie nun in großer Scham weinte. Ich konnte sehen, wie ich ihre Tränen mit dem Handtuch wegwischte, das sie mitgebracht hatte. Dann konnte ich mich selber zu ihr sprechen hören:

„Ich kenne Ihren Namen nicht, junge Dame, aber wenn es Ihnen nichts ausmacht, nenne ich Sie Maria, die barmherzige Samariterin, „Maria“ nach jemandem, den Sie nicht kennen, die so genannte „Maria Magdalena“, und „Gute Samariterin“, weil Sie ein gutes Herz haben.

Ich kann Ihnen sagen, Maria, dass die Gottesmutter und das Jesuskind Sie nicht nur begrüßen werden, sondern Sie werden Sie mit Ihrer Liebe und Ihren himmlischen Segnungen überfluten und überschütten.“

Dann konnte ich an dieser Stelle sehen, wie der ältere Hirte die Augen öffnete, und zwar ganz offensichtlich extrem empfindlich und mit einem hohen Maße an Schmerzen. Ich konnte sehen, wie der ältere Hirte vom Boden aufstand und die Hände der jungen Frau nahm. Dann konnte ich sehen, wie er sanft die Hände der jungen Frau küsste.

Dann konnte ich mich hören und sehen, wie ich weiter zu der jungen Frau sprach:

„Kommen Sie, wir wollen Sie mitnehmen, damit Sie das Jesuskind und die Gottesmutter kennen lernen.“

Aber zu diesem Zeitpunkt konnte ich sehen, dass die junge Frau (Maria), etwas zu zögern schien, mit dem älteren Hirten und mir mitzukommen. Dann konnte ich hören, wie sie zu mir sprach:

„Wie kann ich in dieser Kleidung, wie ich sie trage, gehen? …. Sie würden mich hassen - ich bin mir sicher, Sie werden mich hassen.“

Dann konnte ich mich selber hören, wie ich ihr antwortete:

„Ich sage dir, Maria, dass die Gottesmutter und das Jesuskind Sie so lieben, wie Sie sind, mit anderen Worten, Maria, Sie lieben das, was in Ihrem Herzen ist. Aber wenn Sie dazu bereit sind, würden Sie Ihren Körper mit einem Mantel bedecken wollen, um sich Ihnen in einer anständigeren geistigen Verfassung zu präsentieren und aus Ehrerbietung der Gottesmutter und Ihrem Jesuskind gegenüber?“

Dann konnte ich sehen, wie die junge Frau (Maria) zustimmend nickte. Aber dann konnte ich sehen, wie sie erneut anfing zu weinen. Mit einem Zittern in ihrer Stimme konnte ich sie noch einmal zu mir sprechen hören:

„Aber ich empfinde eine solche Scham über mein Verhalten mit all den Männern, mit denen ich an diesem letzten Tag und in dieser letzten Nacht zusammen war.

Wie kann ich dem Jesuskind und der Gottesmutter gegenübertreten, die so liebevoll zu sein scheinen?“

Dann konnte ich sehen, wie ich die Hände der jungen Frau (Maria) nahm und mit ihrem Handtuch wieder frische Tränen von ihren Augen wegwischte. Ich konnte hören, wie ich zu ihr sagte:

„Meine liebe Maria, hören Sie, was ich Ihnen zu sagen habe.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Maria, scheinen Sie so reumütig über Ihren bisherigen Lebensstil zu sein. Wenn Sie wirklich so reuevoll sind, wie Sie es mir zum Ausdruck bringen, wären Sie dann bereit, diesen Lebensstil, den Sie bis heute gelebt haben, zu ändern?“

Dann konnte ich sehen, wie die junge Frau (Maria) für einen Augenblick stockte. Dann brach sie in Tränen aus. Ich konnte sie folgende Worte schluchzen hören:

„Ja, oh ja, aber werden Sie mir verzeihen?“

Ich konnte mich selber sehen und hören, wie ich hierzu der jungen Frau (Maria) sagte:

„Meine liebe Maria, die Gottesmutter und das Jesuskind werden Ihnen nicht nur verzeihen, sondern Sie werden Sie auch nicht für Ihren zurückliegenden Lebensstil und Ihre Torheiten verurteilen.

Sie werden Sie lieben, wie Sie sind. Ich bin sicher, dass Sie wiederum sich gerne ändern und bessern wollen, aus Liebe zu Ihnen (dem Jesuskind und der Gottesmutter).

Gehen Sie jetzt und holen Sie sich etwas, um sich zu bedecken. Wir werden Sie mitnehmen, damit Sie das Jesuskind und die Gottesmutter kennen lernen.“

Dann konnte ich sehen, wie die junge Frau (Maria) sich umdrehte, um zu ihren Freunden zu gehen. Sie wollte etwas holen, um sich damit zu bedecken. Während sie dies tat, konnte ich sehen, wie sich aus der Menge ihrer Freunde ein Mann mittleren Alters, wahrscheinlich Mitte 50, in Richtung der jungen Frau (Maria) und in meine Richtung näherte. Er trug eine sehr kurze Bürstenschnitt-Frisur zur Schau, mit seinen grauen Haaren, die farblich fast zu einem großen silbergrauen Ohrring an seinem rechten Ohrläppchen passten.

Ich konnte sehen, dass dieser Mann mittleren Alters mit einer dicht schließenden schwarzen Hose und einem beigefarbenen langärmeligen Seidenhemd bekleidet war. Die Ärmel waren bis zur Hälfte seiner Unterarme aufgerollt. Das Hemd war oben aufgeknöpft. Teilweise war die obere Hälfte seiner Brust sichtbar zusammen einer schweren Goldkette mit einem relativ großen schweren goldenen Kreuz von etwa 10 cm in der Länge daran, das auf seiner teilweise entblößten Brust ruhte.

Während sich dieser Mann der jungen Frau und mir näherte, konnte ich sehen, dass über seinem linken Arm ein langer Weihnachtsmantel hing. Neben ihm ging ein jüngerer Mann, wahrscheinlich Anfang 20, bekleidet mit einem blauen Trainingsanzug, der zwei weiße Streifen an der Außenseite der Arme des Oberteils und entlang der Außenseite der Beine der Hose hatte.

Als diese beiden Männer bei der jungen Frau (Maria) und mir ankamen, konnte ich Sehen, wie der Mann mittleren Alters der jungen Frau (Maria) den Weihnachtsmantel übergab. Dann wandte er sich zu mir und sagte:

„Ich habe gehört, Sie sprechen zu ......(und einen Moment stockend, während er mit dem Würgen in seinen Hals infolge der Emotionen kämpfte, fuhr er fort).... Maria. Ich fühle mich so bewegt, und gleichzeitig fühle ich solch eine Scham über mein eigenes Verhalten.

Ich hatte die Gottesmutter und unseren Herrn Jesus in der Vergangenheit gekannt, aber ich habe Ihnen im Laufe der letzten 20 Jahre meinen Rücken gekehrt.

Ich schämen mich so über mich selber, wie ich Sie und Ihren Freund zusammen mit meinen Freunden abgewiesen habe, aber in Wirklichkeit war ich es, der diese zu dieser beschämenden Beschimpfung verleitete.

Ich kann mich nicht genug bei Ihnen und Ihrem Freund entschuldigen, aber als ich sah, was der Priester Ihnen beiden antat, habe ich dann gemerkt, wie schrecklich ich Sie behandelt habe, Sie, die Sie völlig unschuldig sind. Dann erinnerte ich mich plötzlich, was Weihnachten in Wirklichkeit bedeutet.

Wären Sie bereit, zusammen mit Maria auch mich und meinen Freund mitzunehmen, um meinen Herrn und Erlöser und die Gottesmutter zu sehen, damit ich mich mit meinem Herrn und Erlöser versöhnen und Ihn persönlich um Seine himmlische Vergebung bitten kann?“

Ganz klar total verblüfft über das, was sich vor meinen Augen entfaltete, konnte ich sehen, wie ich diesen Mann mittleren Alters für seine Bereitschaft umzukehren sofort umarmte.

Dann konnte ich sehen, wie der jüngere Mann mit Tränen in seinen Augen eindeutig sehr bewegt zu mir kam. Während ich diesen jungen Mann umarmte, konnte ich sehen, wie sich uns der Rest der Menge näherte, die sich aus der Gruppe der Freunde dieser beiden Männer und der jungen Frau (Maria) zusammensetzte. Ich konnte dann hören, wie diese Gruppe uns alle verhöhnte und johlte. Aber ich spürte, dass sich diese Geste des Missfallens mehr gegen die zwei Männer und die junge Frau (Maria) richtete, für ihre Entscheidung, die Gruppe zu verlassen, um das Jesuskind und die Gottesmutter kennen zu lernen, als gegen mich.

Dann konnte ich sehen, wie der ältere Hirte, die beiden Männer, die junge Frau (Maria), die von nun in dem Weihnachtsmantel gekleidet war, der ihren zuvor spärlich bekleideten Körper völlig bedeckte, und ich, wir alle fünf, uns in eine bestimmte Richtung aufmachten. Wir gingen den schmalen Weg entlang in die Kälte und Dunkelheit der Nacht zum Höhlen-Stall, um das Jesuskind und die Gottesmutter zu treffen.

Bei der Ankunft konnte ich sehen, wie ich die große Holztür zum Höhlen-Stall öffnete. Als wir in der Türöffnung des Eingangs standen, konnte ich die Gottesmutter sehen. Sie stand mit dem heiligen Josef am Kopf der Trog-Krippe und schaute auf das jetzt schlafende Jesuskind hinab und auf das Lämmchen, das daneben schlief.

Dann konnte ich sehen, wie die Gottesmutter auf uns fünf schaute, die wir im Eingang des Höhlen-Stalls standen. Die große Holztür hinter uns war noch offen. Sie streckte Ihre Arme aus, öffnete dabei Ihren Mantel und schaute geradewegs in die Augen der jungen Frau (Maria), die jetzt vom Hals bis zu den Füßen mit dem Weihnachtsmantel bekleidet war. Ich konnte hören, wie die Gottesmutter zu der jungen Frau (Maria) sagte:

„Komm, Mein liebes Kind, begrüße deinen Retter, Mein Baby, das Jesuskind. Komm an Sein liebendes Herz und komm in Meine liebenden Arme, die liebenden Arme deiner Gottesmutter.“

Dann konnte ich sehen, wie die junge Frau (Maria) vortrat und sich der Gottesmutter näherte. Als sie die Gottesmutter erreichte, fiel die junge Frau (Maria) in die ausgestreckten Arme der Gottesmutter und klammerte sich an der Gottesmutter fest, während die Gottesmutter dabei Ihren Mantel rund um die junge Frau hüllte.

Ich konnte hören, wie die junge Frau (Maria) hemmungslos schluchzte, da sie ganz klar zu diesem himmlischen Anlass von Emotionen überwältigt wurde. Ich konnte sie zur Gottesmutter aufschreien hören:

„Bitte verzeihe mir, bitte verzeihe. Was habe ich getan, was habe ich getan?

Oh, bitte verzeihe mir.“

Dann konnte ich sehen, wie die Gottesmutter den Kopf der jungen Frau (Maria) gegen Ihre Brust drückte und mit Ihrer liebevollen Hand über die Stirn der jungen Frau (Maria), über ihre Haare und ihr Gesicht streichelte und gleichzeitig die Tränen der jungen Frau (Maria) wegwischte.

Während die Gottesmutter die junge Frau (Maria) tröstete, konnte ich sehen, dass die beiden Männer, die ebenfalls kamen, um das Jesuskind und die Gottesmutter zu besuchen, der ältere Hirte, der noch ziemlich wund war, und ich, der auch ich ein etwas wundes Gesicht zur Schau trug, dass wir alle vier, wie ich sehen konnte, um die Trog-Krippe herum knieten und das Jesuskind anbeteten und bewunderten.

Während wir alle vier das Jesuskind anbeteten, konnte ich zwei Engel auf dem natürlichen Vorsprung unter dem Dach des Höhlen-Stalls sehen und hören. Sie befanden sich beiderseits der Laterne auf dem Vorsprung direkt hinter dem heiligen Josef und hatten eine strahlende Aura hinter sich. Beide sangen eine sehr schöne Hymne, womit sie die Besucher der Krippe begrüßten.

Dann nach einer Weile konnte ich sehen, wie die Gottesmutter Ihre Umarmung löste und die junge Frau tröstete. Dann konnte ich sehen, wie die Gottesmutter die beiden Männer zu Sich winkte. Ich konnte sehen, wie Sie zunächst den älteren Mann umarmte, der dann vor der Gottesmutter kniete und ehrfürchtig die Hände der Gottesmutter küsste. Danach konnte ich sehen, wie der jüngere Mann noch vorne kam und dem Beispiel des älteren Mannes folgte.

Dann konnte ich sehen, wie die Gottesmutter die junge Frau (Maria) zu Sich winkte. Sie lud die junge Frau (Maria) ein, das Jesuskind zu halten und zu herzen. Die junge Frau (Maria) zögerte zunächst mit etwas Widerstreben, die Einladung anzunehmen, eindeutig aus einem tiefen Gefühl der eigenen Unwürdigkeit heraus. Aber dann nahm sie schließlich mit einem großen Gefühl der Freude die Einladung an. Wie ich sehen konnte, empfing die junge Frau das Jesuskind aus den liebevollen Armen Seiner heiligen Mutter, die gerade erst das Heilige Kind aus der Krippe aufgehoben hatte.

Sobald dann das Jesuskind in die Arme der jungen Frau (Maria) gelegt und gebettet war, konnte ich sehen, wie das Jesuskind auf die junge Frau (Maria) schaute. Sofort lächelte Es so, so liebevoll. Ich konnte ganz klar sehen, dass dies die junge Frau (Maria) mit Liebe erfüllte, eine wahre himmlische und reine Liebe, die diese junge Frau (Maria) offensichtlich ihr ganzes junges Leben gesucht, aber bis zu diesem Augenblick noch nie zuvor erlebt hatte.

Dann konnte ich sehen, wie die junge Frau (Maria), nach wie vor das Jesuskind haltend, auf den älteren Hirten schaute, der von unserer früheren Begegnung mit dem Priester noch ein bisschen mitgenommen aussah. Ebenfalls schaute sie auf mich. Dann konnte ich sie mit großer Emotion mit ihrer zitternden Stimme sagen hören:

„Vielen Dank für die mir gebotene Gelegenheit, diese schöne himmlische Liebe zu erfahren. Vielen Dank! Vielen Dank!”

Dann konnte ich sehen und hören, wie ich selber zu der jungen Frau (Maria), sagte:

„Meine liebe Maria, nicht mir sollten Sie danken. Die Gottesmutter sollte Ihren Dank empfangen, die himmlische Mutter des Jesuskindes. Sie war es, die Sie eingeladen hat, Ihr heiliges Kind zu besuchen. Von Ihnen, sowohl von der himmlischen Mutter als auch vom himmlischen Kind, empfangen Sie diese sehr heilige und himmlische Liebe.

Gott segne Sie, Maria. Bitte teilen Sie weiterhin Ihre eigene Liebe mit Ihrem Erlöser und mit Ihrer Gottesmutter. Erlauben Sie niemals, dass Sie (der Erlöser und die Gottesmutter) Ihr Herz verlassen.“

Nachdem ich ein paar Augenblicke das Jesuskind in den Armen der jungen Frau bewundert hatte, konnte ich sehen, wie die Gottesmutter nach vorne kam. Sie gab zunächst dem älteren Hirten Ihren himmlischen Segen und flüsterte ihm leise etwas in sein Ohr. Ich konnte es nicht hören. Dann konnte ich sehen, wie die Gottesmutter mir Ihren himmlischen Segen gab. Danach konnte ich sehen und hören, wie Sie zu mir sagte:

„Mein liebes treues Kind, Ich deine himmlischen Mutter segne dich und danke dir für deinen Gehorsam, mit dem du diese Mission vertrauensvoll ausgeführt hast, auch wenn du zunächst etwas zögertest.

Bei allem, wozu Ich, deine himmlische Mutter, dich einlade, dass du es ausführst, Mein treues Kind, wirst du bisweilen Enttäuschungen erleben, wie du sie gestern erlebtest. Aber du wirst auch bisweilen einige Freude und Erfolg erfahren, wie du sie heute erfahren hast.

Bitte bleibe weiterhin in Zukunft Mir, deiner himmlischen Mutter, und Meinem geliebten Sohn Jesus treu.

Ich liebe dich so, so innig.”

An diesem Punkt fand ich mich dann wieder am Fuß des Kreuzes und schaute mit der Gottesmutter auf unseren Herrn Jesus, der am Kreuz hing. Die eucharistische Hostie bedeckte immer noch Seine Brust.

Nach einer kurzen Zeit wurde dann die eucharistische Hostie extrem hell, wie es der Fall ist, wenn mir unser Herr Jesus in den Kirchen von Perth, wo das Heilige Sakrament zur Anbetung ausgesetzt ist, im Heiligen Sakrament in der Monstranz erscheint.

Nach einer kurzen Weile begann dann die Helligkeit der eucharistischen Hostie, die die Brust unseres Herrn bedeckte, noch heller zu werden. Sie erleuchtete zunächst das Gesicht unseres Herrn, während Er der Gottesmutter und mir zulächelte, die wir noch am Fuß des Kreuzes knieten. Aber dann verdeckte das Licht, während es noch heller wurde, nach und nach völlig den gesamten Körper unseres Herrn.

Dann gab mir die Gottesmutter Ihren Segen. An dieser Stelle schloss die heutige Vision.

Am Ende der Vision konnte ich spüren, wie mein gesamter Körper vor Hitze brannte, während ich mich mit Schmerzen vom Boden erhob und ebenso qualvoll in der glühenden Hitze des Nachmittags mein schweres Kreuz auf meinen Rücken setzte. Ich führte in Gemeinschaft mit der Gottesmutter meinen Kreuzweg für heute zu Ende.

Nach Beendigung des heutigen Kreuzweges fuhr ich dann in der Hitze des Abends (immer noch weit über 40° Celsius) mit meiner Gebetswache fort und meditierte die heutige Vision des heutigen Kreuzweges.

Dann am Ende der heutigen Gebetswache gegen 21 Uhr kämpfte ich mich quälend und erschöpft den Buschpfad entlang, jetzt eine lange, Kraft raubende Stunde zu Fuß in der Luftfeuchtigkeit der Nacht, um mein Transportmittel für die Heimfahrt zu erreichen und in der Hoffnung, für die Gebetswache morgen um 9 Uhr neue Kraft zu schöpfen.

Wieder einmal, wie es gestern der Fall war, meine lieben Brüder und Schwestern in Christus, danke ich euch, allen, die angeboten hatten, für mich zu beten, damit ich die Kraft erhalte, diese Gebetswachen für diese Weihnachten auszuführen und zu ertragen; denn ohne eure Gebete hätte ich, dessen bin ich sicher, vielleicht die heutige Gebetswache nicht beenden können.

Gott segne euch alle.

 

Ich bete, heilige Muttergottes, dass diejenigen, die Deine Botschaften lesen oder hören wollen, sie mit Deinem Segen empfangen und dass auch ihr Herz mit Deinen Gnaden und Deiner Liebe erfüllt wird.

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